Bahnhof St. Ottilien

Der Bahnhof St. Ottilien, ein Schmuckstück des oberbayerischen Eisenbahnnetzes, liegt an der Strecke Augsburg-Weilheim, die 1898 als "Ammerseebahn" eröffnet wurde. Für das aufstrebende Kloster war dies eine wichtige Verkehrsanbindung für den Personen- und Güterverkehr.

Das stattliche Bahnhofsgebäude, das heute ein Fotostudio beherbergt, wurde 1938 im sogenannten "Heimatstil" errichtet. Das Wandbild an der südlichen Stirnseite zeigt einen Missionar im Benediktinergewand, der Menschen aus verschiedenen Völkern begegnet.

Ca. 50 Meter südlich des Bahnhofsgebäudes ist das erste Bahnhofs-"Gebäude" zu besichtigen: eine Wellblechhütte, die zwischenzeitlich als Pumphaus zwischen Geltendorf und St. Ottilien stand und sich erst seit einigen Jahren wieder nahe des ursprünglichen Standortes befindet.

Heute verkehren noch ca. 30 Züge täglich über St. Ottilien. An das bayerische Regionalbahnnetz angeschlossen sind somit schnelle Verbindungen nach München, Augsburg und ins Umland möglich.

Fahrplanauskunft: http://www.bayern-fahrplan.de/auskunft/fahrplanauskunft

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Erzabtei St. Ottilien